So werden bei uns Browser getestet und überprüft

Das Konzept zur Überprüfung und Validierung von Browsern bei Blackboard beruht auf zwei wesentlichen Überlegungen:

  1. Wir möchten die aktuellsten Browser prüfen und validieren, vor allem dort, wo Benutzer durch automatische Updates in relativ kurzen Abständen auf den neuesten Stand gebracht werden.
  2. Wir möchten ein möglichst breites, von unseren Kunden genutztes Spektrum an Browsern prüfen und validieren.

Wenn ein Browser als geprüft und validiert aufgeführt ist, unterstützt Blackboard die Nutzung durch den Kunden hauptsächlich in zweierlei Hinsicht:

  1. Vor der Veröffentlichung einer Version von Blackboard Learn, durch das Testen der Kombinationen verfügbarer Browser und Betriebssysteme, um möglichst bereits im Vorfeld zu verhindern, dass es zu Problemen mit den Browsern kommt.
  2. Nach der Veröffentlichung einer Version von Blackboard Learn, indem Kundenprobleme schnell bearbeitet werden durch:
    • die Annahme von Supportfällen in Hinblick auf die Plattformtechnologie, Hilfe bei der Problemlösung und Weiterleiten der Probleme zur schnellen Lösung, unabhängig vom verwendeten Browser.
    • die Arbeit an der Lösung von Browserproblemen in Produktversionen, wie bei anderen Problemen auch.

Browser

Blackboard testet und unterstützt für die Versionen von Blackboard Learn im Wesentlichen fünf Browser.

Darunter fallen auch zwei Browser, die über regelmäßige Software-Updates aktualisiert und in Abständen durch neue, allgemein verfügbare Versionen ersetzt werden und die in der Regel einem bestimmten Betriebssystem zuzuordnen sind:

  • Internet Explorer von Microsoft
  • Safari von Apple

Bestimmte Konfigurationsoptionen des Internet Explorer können die Nutzung einiger Funktionen von Blackboard Learn erschweren. Weitere Informationen finden Sie im Thema „Internet Explorer - Sicherheitszonen und Kompatibilitätsansicht“ in diesem Abschnitt.

Außerdem umfasst es drei betriebssystemunabhängige Browser, die über schnelle Updates-Channels aktualisiert werden:

  • Edge von Microsoft
  • Firefox von Mozilla
  • Chrome von Google

Bei diesen beiden Browsern prüft Blackboard ihren neusten „stabilen“ Release Channel, d. h. denjenigen, der von der Freigabe für die Nutzer am intensivsten vom Browser-Anbieter selbst getestet wird.

Außerdem prüft und validiert Blackboard den speziellen ESR-Channel (Extended Support Release) von Firefox, der einen Teilbereich des stabilen Channels für die unternehmensweite Bereitstellung darstellt. Weitere Informationen erhalten Sie auf der ESR (Extended Support Release)-Seite von Firefox.

Wenn Sie Informationen zu den spezifischen Versionen der einzelnen geprüften und validierten Browser benötigen, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung einer bestimmten Version von Blackboard Learn allgemein verfügbar waren, lesen Sie die entsprechenden Versionshinweise.


Blackboards Ansatz zum Browser-Rendering

Die Rendering-Schicht von Blackboard Learn besteht aus Hypertext Markup Language (HTML), Cascading Style Sheets (CSS) und JavaScript, die alle den aktuellen Standards für die jeweilige Sprache erfüllen.

Der Schwerpunkt unseres universellen Entwicklungsansatzes ist die Interoperabilität. Das bedeutet, dass wir, wo immer das möglich ist, auf browserspezifischen Programmcode verzichten oder möglichst wenig Encapsulation verwenden, um die Browser-Varianten anzusprechen.

  • Die Rendering-Schicht von Blackboard Learn interagiert mit der Rendering-Engine Ihres Browsers, das ist der Teil, der die Webseiten in den Hauptbereich des Browserfensters zieht.
  • Die Rendering-Engines aller Browser sind so konzipiert, dass sie mit Standardauszeichnungen in HTML, CSS und JavaScript gut funktionieren. Hierzu gehören:
    • WebKit für Safari, Chrome und Opera
    • Blink, eine Version von WebKit, für die neuesten Versionen von Chrome
    • Trident für den Internet Explorer
    • Gecko für Firefox

Dank dieses Entwicklungsansatzes für die Rendering-Schicht von Blackboard Learn können wir mit ziemlicher großer Wahrscheinlichkeit darauf vertrauen, dass neue Browserversionen, wenn sie veröffentlicht werden, auch weiterhin mit den aktuellen Versionen von Blackboard Learn funktionieren.


Blackboards Ansatz zum Testen von Browsern

Um das auch für jede neue Version bestätigen zu können, führen wir bei Blackboard unsere Kompatibilitätstests für neue Browserversionen in Kombination mit verschiedenen Betriebssystemen durch, um das Funktionieren vor der Veröffentlichung einer bestimmten Version sicherzustellen. Diese Testreihen greifen auf eine umfassende Palette an automatisierten und manuellen Teststrategien zurück, um ihre Zuverlässigkeit sicherzustellen.


Neuere Browserversionen

Weil die Anbieter ihre neuen Browserversionen in immer kürzeren Abständen veröffentlichen, hat sich Blackboard dafür entschieden, alle neuen Browserversionen zu unterstützen, die als „Allgemein Verfügbar“ oder über unterstützte Release Channels auf den Markt kommen, auch wenn der Browser veröffentlicht wird, nachdem die Tests für die Version abgeschlossen sind. Die Lösung kritischer Browserprobleme, die unsere Kunden bei der Arbeit mit vorläufig unterstützten Browsern finden, hat bei uns höchste Priorität. Wir führen häufige Testzyklen mit neuen Browsern durch, um sicherzustellen, dass das System weiterhin erwartungsgemäß funktioniert, und aktualisieren die Kundendokumentation für die unterstützten Browser entsprechend.


Ältere Browser

Wir empfehlen, für eine ungetrübte Lernerfahrung immer die neueste Version von Blackboard Learn zu verwenden. Dieselbe Empfehlung sprechen auch die Anbieter von Browsern mit Blick auf ihre Software aus. Bei einigen älteren Browsern mancher Anbieter können in Verbindung mit neueren Versionen von Blackboard Learn Rendering-Probleme auftreten. Ebenso können einige neuere Browserversionen Rendering-Probleme mit älteren Versionen von Blackboard Learn haben.

Blackboard bietet weiterhin Unterstützung für Probleme, die Kunden mit diesen Browsern melden und versucht, das jeweilige Problem auf einem vollständig unterstützten Browser zu replizieren. Gelingt diese Replikation nicht, so empfiehlt Blackboard dem Kunden auf eine von Blackboard vollständig unterstützte Browser-Version zu wechseln. In einigen Fällen wäre zudem ein Update auf eine neuere Version von Blackboard Learn empfehlenswert.


Cookies und JavaScript

Unabhängig vom verwendeten Browser müssen Sie, damit Sie Blackboard Learn in vollem Umfang zum Unterrichten und Lernen nutzen können, in Ihren Browsereinstellungen Sitzungscookies zulassen und JavaScript aktivieren.

Gegebenenfalls müssen darüber hinaus dauerhafte Cookies oder Cookies Dritter akzeptiert werden, damit einige Funktionen in Blackboard Learn 9.1richtig ausgeführt werden. Dazu gehören u. a. der WebDAV-Zugriff auf Kursdateien oder Dateien in der Content Collection sowie der Zugriff auf die Profile und Tools für gemeinschaftliches Lernen von Blackboard. Weitere Informationen finden Sie unter den Themen „Verwendung dauerhafter Cookies“ und „Tools für gemeinschaftliches Lernen“.

Blackboard stellt auch einen Building Block bereit, mit dem Nutzer bei der Anmeldung bei Blackboard Learn einer Offenlegungserklärung für Cookies zustimmen, wie das an manchen Stellen gefordert wird. Weitere Informationen zu diesem Building Block finden Sie unter „Sicherheitsmanagement – Cookie-Offenlegung“.


Java und andere Browser-Plug-ins

Für ein paar Funktionen von Blackboard Learn muss spezielle zusätzliche Software installiert werden, ohne die die Funktionen selbst nicht ausgeführt werden können. Gegebenenfalls werden Benutzer aufgefordert, die Zusatzsoftware zu installieren, wenn sie auf diese Funktionen zugreifen. Oder sie müssen, je nach den individuellen Sicherheitseinstellungen des Browsers, eine Browsermeldung bestätigen, mit der sie es zulassen, dass ein Plug-in auf ihrem System ausgeführt wird.

Weitere Informationen zu bestimmten Funktionen, die für eine bestimmte Version von Blackboard Learn oder für die Versionsinformationen der Plug-ins selbst Browser-Plug-ins erfordern, finden Sie in den Versionshinweisen zu der jeweiligen Version.

Blackboard Learn kann als Server für Medieninhalte oder andere Arten spezieller Inhalte dienen, die ein Browser-Plug-in wie Java, Flash Player, Apple QuickTime oder sonstige Plug-ins zum Rendern von Inhalten verwenden. In diesen Fällen werden die Version des Plug-ins und die mit dem Plug-in kompatiblen Browser sowie die Installations- und Konfigurationsanweisungen für das Plug-in von der Art des Inhalts bestimmt und können sich ändern.


Unterstützende Software und Barrierefreiheit

Für das beste Erlebnis mit Ihrem Bildschirmleser verwenden Sie Firefox® und Jaws auf einem Windows®-System. Verwenden Sie auf einem Mac® entweder Safari® oder VoiceOver.

Blackboard möchte all seine Produkte so zugänglich wie möglich machen. Weitere Informationen zu technischen Hilfsmitteln finden Sie unter http://access.blackboard.com